Bayernsammlers Home  
www.bayernsammler.de

Steuerungselement zur Seitennavigation

Die Post im Westallgäu

Seite 26

 
 
Einheitsposthausschild
Bayern 1885 - 1898

Schwäbisch-Österreich

Schwäbisch-Österreich umfasste als Teil Vorderösterreichs die habsburgischen Donaustädte Mengen, Munderkingen, Riedlingen, Saulgau und Waldsee, die Markgrafschaft Burgau, die Grafschaft Hohenberg, die Landgrafschaft Nellenburg und die Landvogtei Schwaben, jeweils mit den ihnen unterstellten Herrschaften.

Um 1750 wurde es bis 1752 in vier Oberämter eingeteilt (Günzburg, Rottenburg, Stockach, Altdorf), 1759/63 der neu errichteten Regierung Vorderösterreichs in Freiburg unterstellt.

Nicht zugehörig waren die Stadt Konstanz (1548) und die Grafschaft Tettnang (1780). Insgesamt umfasste Schwäbisch Österreich 3300 Quadratkilometer mit etwa 120000 Einwohnern. 1805/6 kam es zu Baden, Bayern, Württemberg und Hohenzollern-Sigmatingen.

Köbler, Historisches Lexikon der deutschen Länder S.506

 
Kempten Burghalde

Bregenz

Nach älteren Siedlungen errichteten die vindelikischen Brigantier im Mündungsdelta des Rheines in den Bodensee ihren Vorort. Den keltischen Namen Brigantion übernahm die nachfolgende römische Siedlung (Brigantium). Am Ende des fünften Jahrhunderts war Brigantium in den Händen der Alemannen. In der Mitte des 10. Jahrhunderts wurde Bregenz Sitz der rings um den Bodensee reich begüterten Grafen von Bregenz (Udalrichinger). Von ihnen kam es an die Grafen von Montfort, die es 1451/1523 an Habsburg bzw. Österreich verkauften. Innerhalb Österreichs wurde es hauptstadt Vorarlbergs. Siehe Bregenz-Montfort.

Köbler, Historisches Lexikon der deutschen Länder S.72

 

Montfort

Nach Montfort bei Götzis in Vorarlberg nannte sich ein schwäbisches, die Grafen von Bregenz bzw. Pfalzgrafen von Tübingen um 1200 beerbendes Grafengeschlecht. 1258 spalteten sich die Grafen von Werdenberg (mit Bludenz) ab. 1260 teilte sich Montfort in die Linien Montfort-Feldkirch (bis 1390), Montfort-Bregenz (bis 1338) und Montfort-Tettnang, von der 1354 eine jüngere Linie Tettnang (bis 1574) und eine jüngere Linie Bregenz (bis 1787) ausgingen. Die Grafen zählten 1488 zur Rittergesellschaft Sankt Jörgenschild, Teil im Hegau und am Bodensee, später wegen Schomburg zum Kanton Allgäu-Bodensee des Ritterkreises Schwaben. Von den umfangreichen Gütern am Bodensee und Alpenrhein sowie im Voralpengebiet gingen die meisten an die Grafen von Habsburg (Feldkirch 1375/9, Bregenz (1451/1523). 1565 wurde Rothenfels an Königsegg veräußert, 1779/80 Tettnang an Österreich verkauft. 1787 starben die Grafen aus. 1816 ernannte der König von Württemberg seinen Schwiegersohn zum Fürsten von Montfort.

Köbler, Historisches Lexikon der deutschen Länder S.345

Montfort-Bregenz

Die Grafen von Montfort entstanden 1260 als Linie der Grafen von Montfort. Sie starben 1338 aus. Bei einer erneuten teilung 1354 entstand eine jüngere Linie Montfort-Bregenz. Sie erwarb 1359 die herrschaft Hoeneck, zählte zum österreichischen Reichskreis und erlosch 1787.

Köbler, Historisches Lexikon derdeutschen Länder S.345

Montfort-Feldkirch

Die Grafen von Montfort-Feldkirch entstanden 1260 als Linie der Grafen von Montfort. Sie erloschen 1390. Die herrschaft Feldkirch kam 1375/9 an Habsburg.

Köbler, Historisches Lexikon der deutschen Länder S.345

Montfort-Tettnang

Die Grafen von Montfort-Tettnang entstanden 1260 als Linie der Grafen von Montfort. Sie hatte 1332-1565 die Herrschaft bzw. seit 1471 Grafschaft Rothenfels im Allgäu inne, die 1565 an die Grafen von Königsegg kam. 1354 erfolgte eine zweite Teilung in eine jüngere Linie Montfort-Tettnang und eine jüngere Linie Montfort-Bregenz. 1574 erlosch die Linie Montfort-Tettnang, 1787 auch der Bregenzer Zweig.

Köbler, Historisches Lexikon der deutschen Länder S.345

Feldkirch

Feldkirch an der Ill in Vorarlberg, in dessen gebiet wahrscheinlich die römische Siedlung Clunia lag, wird um 842 als Feldchirichun erstmals erwähnt und um 1190/1200 durch die Grafen von Montfort an günstigerer Stelle als Stadt neugegründet. 1575 verkauften die Grafen von Montfort Deldkirch an Habsburg. Über Österreich gehörte die Grafschaft Feldkirch als vorarlbergische Herrschaft zum österreichischen Reichskreis.

Hohenems

In Hohenems, ursprünglich Ems, bei Dornbirn in Vorarlberg, wurde um 1170 eine Reichsburg errichtet. Sie war Sitz der seit etwa 1180 nachweisbaren Reichsministerialen, Reichsritter und nach einer Heiratsverbindung mit den Medici seit 1560 Reichsgrafen von Hohenems, die hier eine kleine, seit 1400 reichslehnbare Herrschaft gründeten und um Lustenau mit Widnau und Haslach erweiterten. Sie erwarben 1614 bis 1669 von den Grafen von Sulz die Herrschaft Vaduz und Schellenberg. Nachdem in der Mitte des 17. Jahrhunderts die beiden Linien Hohenems-Hohenems (bald wieder ausgestorben) und Hohenems-Vaduz entstanden und letztere 1760 ausstarb, kam 1759/65 mit diesem Aussterben der Reichsgrafen im Mannesstamm die Landeshoheit an Österreich. 1790 erhielt Graf Harrach die Herrschaft Hohenems und 1814 fiel sie endgültig, nachdem sie zunächst 1805 zu Gunsten Bayerns mediatisiert worden war, an Österreich zurück. Um 1800 war die zum schwäbischen Reichskreis zählende Grafschaft 3,5 Quadratmeilen groß und zählte 4000 Einwohner. Sie umfasste die Bergschlösser Althohenems und Neuhohenems, den Flecken Ems und einige Dörfer, die Orte Widnau und Haslach (in der schweizerischen Landvogtei Rheintal gelegen), die Grafschaft Gallara bei Mailand (seit 1578) sowie Bistra, Bonna, Trepien und Laubenberg (in Böhmen).

Köbler, Historisches Lexikon der deutschen Länder S.345

Reichsstadt Hohenems

1333 erhielt Ems (Hohehems) bei Dornbirn in Vorarlberg von Kaiser Ludwig dem Bayern alle Rechte und Freiheiten der Reichsstadt Lindau, konnte sich aber nicht zu einer Stadt entwickeln.

Köbler, Historisches Lexikon der deutschen Länder S.345

         
 
 
 
 
 
 
Archiv-Bestand......
Impressum...........
 
Free counter and web stats
 
Hochzeitsbilder,
die sich von der Masse unterscheiden, dafür setzt Lisa Feldmann Kreativität, Natürlichkeit und eine ausdrucksstarke Bildsprache ein.
www.just-married-foto.de
 
STEINFELD fotografie
mode, accessoires, schmuck, schuhe
 
BILDRÄUME architekturfotografie
 
 

Meine Realschulmathe

Meine Luther-Genealogie

Meine Gedichte

 
 
 
 
 
 
Postorte im Landkreis Oberallgäu

Kempten 3

Zweigpostamt eröffnet am 1.11.1900

Nr. 1

Nr. 2

Nr. 3

Nr. 4

Doppelkreisstempel
Typ Helbig 37a
" 1 *"
verwendet 1900 -
Bewertung 10 €

Doppelkreisstempel
Typ Helbig 37a
" 2 *"
verwendet 1900 -
Bewertung 10 €

Doppelkreisstempel
Typ Helbig 37a
" 3 *"
verwendet 1900 -
Bewertung 10 €

Doppelkreisstempel
Typ Helbig 37a
" 4 *"
verwendet 1900 -
Bewertung 10 €

Nr. 5

Nr. 6

Nr. 7

Nr. 8

Doppelkreisstempel
Typ Helbig 37a
" 5 *"
verwendet 1900 -
Bewertung 10 €

Doppelkreisstempel
Typ Helbig 37c
" 3 c"
verwendet 1903 -
Bewertung 5 €

Doppelkreisstempel
Typ Helbig 37c
" 3 c"
verwendet 1907 -
Bewertung 0 €

Doppelkreisstempel
Typ Helbig 37c
" 4 d "
verwendet 1905 - 1920
Bewertung 5 €

Nr. 9

Nr. 10

Nr. 11

Nr. 12

Doppelkreisstempel
Typ Helbig 37c
"d dicker"
verwendet 1920
Bewertung 5 €

Doppelkreisstempel
Typ Helbig 37c
"5 e"
verwendet 1909
Bewertung 10 €

Doppelkreisstempel
Typ Helbig 37c
"6 f "
verwendet 1908 - 1920
Bewertung 10 €

Doppelkreisstempel
(Postanweisung)
Typ Helbig 37a
" 1 *"
verwendet 1900 -
Bewertung 15 €
auf Marke 25 €

Nr. 13

Nr. 14

Nr. 15

Nr. 16

 

Doppelkreisstempel
(Postanweisung)
Typ Helbig 37a
" 2 *"
verwendet 1900 -
Bewertung 15 €
auf Marke 25 €

Doppelkreisstempel
(Postanweisung)
Typ Helbig 37c
"1 a "
verwendet 1904 -
Bewertung 15 €

auf Marke 20 €

Doppelkreisstempel
(Postanweisung)
Typ Helbig 37c
"2 b "
verwendet 1905 -
Bewertung 15 €

auf Marke 20 €

 

Kempten Festplatz

Zweigpostamt 22.7. - 26. 7. 1905

Nr. 1

Nr. 2

 

 

Einsatz fraglich

verwendet 1905
Bewertung 30 €

 

Kempter Wald (Zollhaus)

Vermutlich seit Einrichtung der vorderösterreichischen Postroute Innsbruck - Freiburg um 1515 gibt es auch die vorderösterreiche Poststation Kempter Wald im Stift Kempten.

Am 1. 4. 1777 wurde sie vorderösterreichische Pachtanstalt der Thurn und Taxis. Die bayerische Regierung erklärte die vorderösterreichischen Posten vom 15. April 1806 ab für aufgehoben und das Pachtverhältnis des Fürsten von Thurn und Taxis für beendet. Die ehemals vorderösterreichischen Posten wurden aber dem Fürsten nicht als Lehen übertragen, sondern als Kgl. Bayerische Posten auf Kosten des bayerischen Ärars betrieben.

Am 16.11.1809 wurde die Postexpedition Kempterwald aufgehoben und nach Nesselwang verlegt.

Nr. 1

 

 

 

 

Rayonstempel
Typ Winkler 3a
verwendet 1802
Bewertung 1500 €

 

 

Kemptnerhütte

Eröffnet als Posthilfstelle Taxe Oberstdorf am 1. 8. 1900

Nr. 1

 

 

 

 

Posthilfstelle
verwendet 1900 -
Bewertung 8 €

 

 

Kimratshofen

Wie Kempter Wald gibt es auch die vorderösterreichische Poststation Kimratshofen seit ca. 1515 auf dem Gebiet des Hochstiftes Kempten. Am 1. 4. 1777 wurde sie vorderösterreichische Pachtanstalt der Thurn und Taxis. Die bayerische Regierung erklärte die vorderösterreichischen Posten vom 15. April 1806 ab für aufgehoben und das Pachtverhältnis des Fürsten von Thurn und Taxis für beendet. Die ehemals vorderösterreichischen Posten wurden aber dem Fürsten nicht als Lehen übertragen, sondern als Kgl. Bayerische Posten auf Kosten des bayerischen Ärars betrieben.

Die Postexpedition Kimratshofen wurde nach 1834 aufgehoben. Vorphilatelistische Stempel haben bis heute nicht vorgelegen.

Wiedereröffnet als Expedition am 1. 11. 1851

Mühlradstempel

I.    479
II.   241
III.  241

ohne Abbildung

 

auf Marke 65 €
auf Brief 160 €

auf Marke 75 €
auf Brief 125 €

auf Marke 50 €
auf Brief 80 €

Nr. 1

Nr. 2

Nr. 3

Nr. 4

?

ohne Abbildung

Halbkreisstempel
Typ Winkler 11b
verwendet 1851 - 1876/9?
Bewertung
Kreuzerzeit:
auf Marke 20 - 50 €
auf Brief 40-120 €
Pfennigzeit: 20 €

Einkreisstempel
Typ Helbig 21b
verwendet 1889
Bewertung 10 €

 

Einkreisstempel
Typ Helbig 30b
verwendet ?
Bewertung 5 €

Nr. 5

Nr. 6

 

 

 

 

Einkreisstempel
Typ Helbig 30b
verwendet 1916 - 1920
Bewertung 5 €

Reserverstempel
Typ Helbig 37R
verwendet ?
Bewertung 35 €

 

 

Kleinweiler-Hofen

Eröffnet als Posthilfstelle Taxe Wengen am 1. 7. 1911, ab 1. 4. 1914 Postagentur

Nr. 1

Nr. 2

Nr. 3

ohne Abbildung

Posthilfstelle
verwendet 1911 - 1914
Bewertung 35 €

Einkreisstempel
Typ Helbig 30
verwendet 1914 - 1920
Bewertung 15 €

Reservestempel
Typ 37R
Einsatz fraglich!
Bewertung -.-

Kornau

Eröffnet als Posthilfsstelle Taxe Oberstdorf am 1. 7. 1900

Nr. 1

 

 

 

 

Posthilfstelle
verwendet 1900 - 1920
Bewertung 35 €

 

 

Kranzegg

Eröffnet als Postablage am 1. 1. 1862, geschlossen am 30. 4. 1863

Bericht vom 15.4.1863 vom Oberpost- und Bahnamt Augsburg:

"Die in Folge hoher Entschließung vom 31. Januar 1863 angeordneten Verhandlungen haben ergeben, dass der bisherige Postablage Inhaber zu Kranzegg dieselbe jederzeit abgeben will, während zur Führung einer Postablage in Rettenberg bereits ein taugliches Individuum gefunden ist; erlaubt sich daher die ehrbietigste Bitte, die Einziehung der Postablage zu Kranzegg mit 30. ds. Monats und dagegen die Errichtung einer solchen in Rettenberg vom 1. Mai an gnädigst verfügen zu wollen."

Am 23. April 1863 verfügte das Oberpost- und Bahnamt Augsburg:

Auf den Bericht vom 15. ds. Monats in bezeichnetem Betreffe wird der Postablage Inhaber hiedurch angewiesen, die Postablage zu Kranzegg, Postbezirk Immenstadt mit 30. ds. Monats aufzuheben und dagegen eine solche mir dem 1. Mai lf. Jahres in Rettenberg, desselben Postbezirks zu errichten. Die Inventarstücke und Dienstbehelfe haben mit Ausnahme des Stempels, wegen dessen Anschaffung und resp. Einziehung die Regie- und Materialverwaltung gleichzeitig angewiesen wird, von der Postablage zu Kranzegg auf jene zu Rettenberg überzugehen.

Wiedereröffnet als Postablage am 1. 8. 1891, ab 1. 3. 1895 Postexpedition bzw. Postagentur.

Nr. 1

Nr. 2

Nr. 3

Nr. 4

ohne Abbildung

ohne Abbildung

Postablage
verwendet 1862 - 1863
Bewertung
auf Marke 125 €
auf Brief 400 €
auf Dienstbrief 100 €

Postablage
verwendet 1891 - 1895
Bewertung
auf Marke 50 €
auf Brief 100 €
auf Ganzsache 75 €
auf Dienstbrief 60 €

Einkreisstempel
Typ Helbig 30b
verwendet 1895 - 1818
Bewertung 35 €

Reservestempel
Typ Helbig 37R
verwendet ?
Bewertung 70 €

 
letzte Seite
© Copyright 2012   bayernsammler