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Die Post im Westallgäu

Seite 34

 

 
 
Vorarlberger Tracht

Landvogtei Vorarlberg

Das Gebiet zwischen Bodensee und Arlberg wurde 15. v. Chr. von den Römern unterworfen und der Provinz Raetia eingegliedert. Seit 500 wurde es von den Alemannen beherrscht und kam damit zum fränkischen Reich, 843 zu dessen ostfränkischen Teil. 1160 ging das Erbe der ausgestorbenen Udalrichinger an die Grafen von Pfullendorf und Pfalzgrafen von Tübingen über, deren einer Zweig sich Grafen von Montfort nannte. 1260 spaltete er sich in die Linien Montfort und Werdenberg. Sie lösten sich mit Bludenz (Werdenberg), Bregenz und Feldkirch (Montfort) vom Herzogtum Schwaben. 1375/76/79/90 erwarb Herzog Leopold III. von Österreich die Herrschaft Feldkirch, 1394/1413/18 die Grafschaft Bludenz mit dem Tal Montafon, 1473/74 Erzherzog Sigmund von Tirol von dem Truchseß von Waldburg die 1463 zur Reichsgrafschaft erhobene Herrschaft Sonnenberg mit Nüziders, 1451/1523 Erzherzog Sigmund von Tirol bzw. Ferdinand I. je eine Hälfte der Grafschaft Bregenz. Damit war seit dem ausgehenden 15. Jahrhundert die Landesbildung weitgehend abgeschlossen. Kaiser Maximilian I. unterstellte diese Erwerbungen (bis 1752 und nach 1782) der Verwaltung der Regierung in Innsbruck und gerichtlich der Regierung in Freiburg im Breisgau. 1765 erwarb Österreich die Grafschaft Hohenems der 1560 zu Reichsgrafen aufgestiegenen Ritter von Ems und erlangte auch das politische Protektorat über deren 1719 an Liechtenstein veräußerte reichsunmittelbare Herrschaft Vaduz und Schellenberg. Maria Theresia fasste sämtliche Herrschaften mit 78000 Einwohnern unter der neuen Landvogtei Vorarlberg zusammen. 1782 wurde sie von Vorderösterreich gelöst und Tirol angegliedert. 1804 kam noch die Herrschaft Blumenegg, welche die Grafen von Montfort an die Grafen von Sulz und diese an das Kloster Weingarten gegeben hatten, hinzu. 1805/06-1816 fiel Vorarlberg an Bayern, kam aber bis auf die Westallgäuer Teile an Österreich zurück. bei ihm verblieb es, obwohl sich 1919 80 % der Bevölkerung für einen Anschluss an die Schweiz aussprachen. 1918 wurde Vorarlberg aber von Tirol gelöst und als Bundesland verselbstständigt. Dieses erhielt am 17.9.1923 eine Verfassung. 1938-45 war Vorarlberg Teil des Reichsgaues Tirol.

Köbler, Historisches Lexikon der deutschen Länder S.584

 
Isny

Isny Reichsstadt

Bei dem 1096 gestifteten Benediktinerkloster Isny im Allgäu gründeten die Grafen von Veringen-Altshausen 1171 einen Markt. Dieser wurde 1281 durch Rudolf von Habsburg mit dem Stadtrecht von Lindau begabt. Nachdem Isny bereits in der Mitte des 13. Jahrhunderts an die Truchsessen von Waldburg verpfändet worden war, wurde es ihnen 1306 zusammen mit der Herrschaft Trauchburg verkauft. 1365 errang die Stadt durch Loskauf von den Truchsessen von Waldburg die Reichsunmittelbarkeit. 1803 kam sie mit einem Gebiet von 0,5 bzw 0,7 Quadratmeilen zusammen mit der Abtei Isny als Grafschaft Isny an die Reichsgrafen von Quadt-Wickrath. 1806 kam Isny an Württemberg.

Köbler, Historisches Lexikon der deutschen Länder S.252

Isny Reichsabtei St. Georg

In dem vielleicht zu 1042 oder 1096 erstmals erwähnten Isny im Allgäu (villa Isinensis) stiftete Graf Wolfrad von Altshausen 1042 eine Jakobus und Georg geweihte Pfarrkirche. 1096 übergab sie Graf Mangold Mönchen aus Hirsau zur Gründung eines Benediktinerklosters, in dem neben dem Männerkloster auch ein Frauenkonvent eingerichtet wurde. Dieser wurde 1189 nach Rohrdorf verlegt, dessen Pfarrei kurz vorher Kaiser Friedrich Barbarossa an Isny gegeben hatte, und bis zum 15. Jahrhundert bestand. Der Abt von St. Georg in Isny zählte am Ende des 18. Jahrhunderts zu den rheinischen Prälaten der geistlichen Bank des Reichsfürstenrats (seit 1781 reichsunmittelbar), die Äbtissin von St. Jörgen zu den schwäbischen Prälaten. Die Güter der Abtei umfassten die vier Pfarreien Unterreitnau, Isny, Rohrdorf und Menelzhofen und die Filialkirche Weiler. Ein eigenes Herrschaftsgebiet bestand nicht. 1803 kam die Abtei zusammen mit der Reichsstadt Isny als Grafschaft Isny an die Grafen von Quadt-Wickrath, 1806 an Württemberg.

Köbler, Historisches Lexikon der deutschen Länder S.252

Altdorf (Weingarten) - Sitz der Landvogtei Schwaben

Schwaben (Herzogtum, Reichslandvogtei Ober- und Niederschwaben). Das nach der germanischen Völkerschaft der Sweben bezeichnete Schwaben umfasste ursprünglich die (spätere) deutsche Schweiz, das Elsaß, Südbaden, Südwürttemberg und das Gebiet bis zum Lech und wurde zunächst von den schwebischen Alemannen besiedelt und nach ihnen benannt. Das ältere Herzogtum der Alemannen wurde 746 von den Franken beseitigt. Nach dem Aussterben der ostfränkischen Karolinger wechselte die Würde des Herzogs von Schwaben zwischen verschiedenen Familien (Burchardinger, Konradiner, Liudolfinger). Heinrich IV. übertrug sie 1079 seinem Schwiegersohn Friedrich von Büren bzw. Staufen, dessen Geschlecht die Würde bis 1268 innehatte. Nach seinem Aussterben berreicherten sich die Großen des Landes, vor allem die Grafen von Württemberg am Reichs- und Herzogsgut und verhinderten die Wiederherstellung des Herzogtums Schwaben durch Rudolf von Habsburg, der zwar das Herzogtum seinem Sohn Rudolf (* 1290) verlieh, unter dessen Enkel Johann Parricida aber der Titel erlosch. Immerhin vereinigte Rudolf von Habsburg die Reste des Reichsgutes in Reichslandvogteien. Von diesen verlor die Reichslandvogtei Niederschwaben rasch an Bedeutung. Dagegen vermochte die Reichslandvogtei Oberschwaben , gestützt auf ursprünglich welfisch-staufische Rechte um Ravensburg und seit 1415 auf das Gebiet der sog. Freien auf der Leutkircher Heide, sich zu behaupten. 1378 wurde ihr die Reichslandvogtei Niederschwaben zugeschlagen. Sitz der Landvogtei (Reichslandvogtei Ober- und Niederschwaben) war die Ravensburg, seit 1647 Altdorf (Weingarten). Eine umfassende Wiedergewinnung der alten Reichsrechte gelang freilich nicht. Lediglich um Altdorf (Weingarten) blieb ein bescheidenes Herrschaftsgebiet bestehen. Die Landvogtei wurde mehrfach verpfändet. 1541 kam sie als Reichspfandschaft endgültig an Österreich (Schwäbisch-Österreich). Ihre Landeshoheit erfasste rund 25 000 Einwohner, doch bestanden Geleits-, Forst-, Gerichts- und Vogteirechte auch gegenüber vielen anderen oberschwäbischen Reichsständen. 1805 kam die zum österreichischen Reichskreis zählende Vogtei an Württemberg. Das gebiet der Freien auf der Leutkircher Heide (Amt Gebrazhofen) fiel 1805 an Bayern und 1810 an Württemberg.

Köbler, Historisches Lexikon der deutschen Länder S.504

         
 
 
 
 
 
 
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Reichsstadt Buchhorn

(= seit 1811 Friedrichshafen). Buchhorn am Bodensee wird erstmals 838 erwähnt. Seit 1032/40 erscheinen als Zweig der sog. Udalrichinger Grafen von Buchhorn. Nach ihrem Aussterben 1089 fielen ihre Güter an die Welfen, 1189/91 an die Staufer. Der von diesen zur Stadt ausgebaute Ort wird 2141 im Reichssteuerverzeichnis genannt und ist am Ende der staufischen Herrschaft in der Mitte des 13. Jahrhunderts Reichsstadt (nach 1254, 1275/99). Rudolf von Habsburg verpfändete diese an die Grafen von Werdenberg, doch konnte Buchhorn nach 1323 die Reichsfreiheit wieder erlangen. 1472 erwarb Buchhorn vom Hochstift Konstanz die Herrschaft Baumgarten-Eriskirch. 1802/03 fiel Buchhorn mit rund 40 Quadratkilometern und etwa 1800 Einwohnern an Bayern, 1810 an Württemberg. 1811 entstand aus der Vereinigung von Buchhorn und Hofen das nach König Friedrich von Württemberg benannte Friedrichshafen.

Köbler, Historisches Lexikon der deutschen Länder S.80

 
Postämter in Vorarlberg mit Bedeutung
für das Westallgäu bis 1815

1805 - dritter Koalitionskrieg. Die süddeutschen Staaten und damit auch Bayern sind mit Napoleon verbündet. Die Franzosen mit ihren Verbündeten siegten zunächst bei Ulm, besetzten Wien und siegten in der "Dreikaiserschlacht" bei Austerlitz über die vereinigten Russen und Österreicher. Es folgte der Friede von Preßburg, unterschrieben am 26.12.1805. Bayern erhielt Tirol und Vorarlberg, sowie die Bistümer Brixen und Trient und wurde Königreich (von Napoleons Gnaden).

Mit der Erhebung zum Königreich erhielt Bayern auch das Recht der eigenstaatlichen Postverwaltung. Die Befürchtung des Hauses Taxis wurde Realität. Allerdings gab Bayern am 14.2.1806 zunächst das Postrecht in Form eines Lehens wieder an Taxis zurück. Der Lehensvertrag zeigte deutlich das Bestreben Bayerns das Postgeschehen in absehbarer Zeit selbst in die Hand zu nehmen. Der Vertrag wurde von beiden Seiten eingehalten, nur er wurde Taxis nie zur Unterschrift vorgelegt. Trotzdem spricht man heute noch vom taxis'schen Lehen.

In den ehemals vorderösterreichischen Teilen des Allgäus und Vorarlbergs gestalteten sich die postrechtlichen Verhältnisse folgendermaßen: Die bayerische Regierung erklärte die vorderösterreichischen Posten vom 15. April 1806 ab für aufgehoben und das Pachtverhältnis des Fürsten von Thurn und Taxis für beendet. Die ehemals vorderösterreichischen Posten wurden aber dem Fürsten nicht als Lehen übertragen, sondern als Kgl. Bayerische Posten auf Kosten des bayerischen Ärars betrieben. Es sei hier der Postkurs Feldkirch - Kempten ausdrücklich erwähnt.

Nach knapp zweieinhalb Jahren, am 1.7.1808, löste Bayern den (eigentlich gar nicht bestehenden) Lehensvertrag und übernahm die Post in eigenstaatliche Regie.

1809 - erneuter Krieg Österreich - Frankreich (mit seinen Verbündeten). Napoleon erhielt bei Aspern die erste große Niederlage, besiegte aber die Österreicher bei Wagram entscheidend. Es kam am 14.10.1809 zum Frieden von Schönbrunn. Von den im Frieden zu Preßburg zugesprochenen Gebieten musste Bayern Süd- und Osttirol wieder abtreten und erhielt dafür Salzburg, einen Teil des Hausruckviertels und das oberösterreichische Innviertel.

Die Erhebung Tirols unter Hofer und Speckbacher scheiterte. Wieder standen bayerische Truppen an der Seite der Franzosen.

Vom September 1814 bis 9.6.1815 tagte der Wiener Kongress. Es ging um die Neuordnung Europas. Nach der Verbannung Napoleons auf Elba, verliert Frankreich seine seit 1792 eroberten Gebiete. Auch Bayern musste seine Gebiete in Österreich - mit Ausnahme des Hausruckviertels und des Westallgäus - wieder zurückgeben. Die Rückgabe erfolgte nach und nach. Während Tirol bereits 1814 wieder weitgehendst selbstständig war, zog sich die Ablösung Vorarlbergs bis 1816 hin.

Bregenz

Eröffnet 1638 als vorderösterreichische Poststation des Postkurses Innsbruck - Schaffhausen, der 1638 wegen der unsicheren Zeiten über den Atlberg und Bregenz geleitet wurde. Um 1770 wurde in Bregenz ein vorderösterreichisches Oberpostamt eingerichtet. Eröffnung einer vorderösterreichischen Route Bregenz - Lindau 1770.

1771 erhielt Feldkirch ein Postamt, es wurde ein täglicher Postritt über Hohenems nach Bregenz eingerichtet.

Ab 1. 4. 1877 vorderösterreichische TT-Pachtanstalt, ab 13. 3. 1806 [offizielle Übergabe der 7 Vorarlberger Herrschaften an Bayern, aber schon im Januar/Februar wurde Vorarlberg von bayerischen Truppen besetzt] bayerische Postanstalt bis 7. 7. 1814 [feierliche Rückgabe Vorarlbergs an Österreich, ohne das Landgericht Westallgäu (Westallgäu) und ohne die Grafschaft Hohenems, siehe auch "X. Vorarlberg unter bayer. Besetzung]

Postverwalter zu Bregenz war 1810 Joseph von Huber.

Nr. 1

Nr. 2

Rayonstempel
Typ Winkler 3a
verwendet 1806 -
Bewertung 250 €
für rot und schwarz

Rayonstempel
Typ Winkler 3a
verwendet 1806 -
Bewertung 250 €
für rot und schwarz

Feldkirch

Eröffnet als vorderösterreichische Postanstalt 1771, 1. 4. 1777 vorderösterreichische TT-Pachtanstalt, ab 13. 3. 1806 [offizielle Übergabe der 7 Vorarlberger Herrschaften an Bayern] bayerische Postanstalt bis 7. 7. 1814 [feierliche Rückgabe Vorarlbergs an Österreich, ohne das Landgericht Westallgäu (Westallgäu) und ohne die Grafschaft Hohenems, siehe auch "X. Vorarlberg unter bayer. Besetzung]

Bis zur Einführung des Postwesens in Vorarlberg waren die Fußacher Boten seit dem 14. Jahrhundert Alleinherrscher im Verkehrsleben und Nachrichtenwesen zwischen Lindau und Mailand.Sie standen durch einen eigenen Boten zwischen Feldkirch und St. Gallen in Verbindung mit der Kaufmännischen Botenanstalt Lyon-St.Gallen-Nürnberg-Krakau.

1750 verfaßte das Vogteiamt Feldkirch einen Bericht über das Botenwesen in Vorarlberg. Es gingen damals neben den Fußacherboten, Amtsboten der Herrschaften Bludenz und Razüns nach Feldkirch, ein Feldkircher brachte die amtliche Korrespondenz nach Bregenz, von wo sie städtische Boten nach Lindau und Altdorf beförderten.

1771 erhielt Feldkirch ein Postamt, es wurde ein täglicher Postritt über Hohenems nach Bregenz eingerichtet.

Adrian von Häusler in der Marktgasse nebst der Johanniskirche wurde mit der Leitung des Postamtes betraut. Das Briefsammeln wurde in dem ganzen von diesen Postritten berührten Gebiet von Privaten auszuüben verboten. 1792 wollte Andreas von Häusler eine eigene Botenfahrt über den Arlberg einrichten, dies wurde durch die Hofkammer abgelehnt. Durch den Preßburger Frieden erhielt Bayern Tirol und Vorarlberg und nahm das Postwesen in eigene Hände, Feldkirch und Hohenems wurden Bregenz untergeordnet. Auch in Vorarlberg wirkte sich die Revolution des Jahres 1809 stürmisch aus. Am 4. September wurde Postmeister Adrian von Häusler durch französisches Militär verhaftet und kam am 18. September vor das bayrische Spezialgericht und wurde von der General-Postdirektion dann als Postmeister pensioniert. Inzwischen hatte der bisherige Postschreiber Sturm in Feldkirch das Postamt zu verwalten.

Am 22. September 1810 übernahm Peter Heinrich Karg (aus Bregenz gebürtig) Postmeister in Füssen von 1802-1810, das Postamt Feldkirch.

Nr. 1

Nr. 2

Rayonstempel
Typ Winkler 3a
verwendet 1806 -
Bewertung
schwarz 100 €
rot 75 €

Rayonstempel
Typ Winkler 3b
verwendet 1810 -
Bewertung
schwarz 50 €
rot 40 €

Hohenems

Eröffnet als vorderösterreichische Postanstalt 1771, 1. 4. 1777 vorderösterreichische TT-Pachtanstalt, ab Feb./März 1806 bayerische Postanstalt bis 1815/16 [siehe auch X. Vorarlberg unter bayer. Besetzung 3. Fortsetzung]

Bayerischer Postexpeditor und Posthalter war 1810 J. B. Streicher.

Nr. 1

Nr. 2

Rayonstempel
Typ Winkler 3a
verwendet 1802 -
Bewertung
rot 100 €

Rayonstempel
Typ Winkler 3b
verwendet 1810 -
Bewertung
rot 75 €

 
Postämter in Württemberg mit Bedeutung
für das Westallgäu bis 1815

Altdorf (Weingarten)

Eröffnet als vorderösterreichische Poststation um/vor 1619, da seit 1619 der vorderösterreichische Postkurs von Innsbruck nach Schaffhausen folgendermaßen geritten wurde:

Innsbruck – Telfs – Nassereit – Lermoos – Haiterwang – Weißbach – Kempter Wald – Kempten – Kimratshofen – Diepoldshofen – Bergetreit ( Bergatreute) – Altdorf (Weingarten) – Markdorf – Stockach – Konstanz – Schaffhausen

Ab 1. 4. 1777 vorderösterreichische TT-Pachtanstalt in der österreichischen Landvogtei in Schwaben.

Ab 4. 2. 1806 württembergische Landespostanstalt, im November 1806 aufgehoben und mit Ravensburg vereinigt.

Wiedereröffnet als TT- Lehenspostanstalt am 20. 9. 1848, ab 1. 7. 1851 württembergische Landespostanstalt.

Nr. 1

Nr. 2

 

 

Rayonstempel
(Typ Winkler 3a, Altdorf war nie bayerisch)
verwendet 1807
Bewertung rot 250 €

Doppelkreisstempel
verwendet 1848
Bewertung 40 €

 

Bergatreute

Eröffnet als vorderösterreichische Poststation um/vor 1619, da seit 1619 der vorderösterreichische Postkurs von Innsbruck nach Schaffhausen folgendermaßen geritten wurde:

Innsbruck – Telfs – Nassereit – Lermoos – Haiterwang – Weißbach – Kempter Wald – Kempten – Kimratshofen – Diepoldshofen – Bergetreit ( Bergatreute) – Altdorf (Weingarten) – Markdorf – Stockach – Konstanz – Schaffhausen

Ab 1. 4. 1777 vorderösterreichische TT-Pachtanstalt in der österreichischen Landvogtei in Schwaben.

Ab 16. 2. 1806 württembergische Landespostanstalt, im Juni 1806 aufgehoben.

Keine vorphilatelistischen Stempel bekannt.

Buchhorn (Friedrichshafen)

Eröffnet 1700 als Kaiserliche Reichspostanstalt in der freien Reichsstadt Buchhorn, die 1803 an Bayern fiel.

Ab 1806 bayerische TT-Lehenspostanstalt und ab 1. 7. 1808 bayerische Landespostanstalt. Bayerischer Postexpeditor war Joseph Prielmeier.

Ab 1810 württembergische Landespostanstalt.

Aus dem Gebiet von Buchhorn und dem Kloster Hofen wird "Friedrichshafen" gebildet.

Ab 1. 10. 1819 württembergische TT-Lehenspostanstalt und ab 1. 7. 1851 wieder württembergische Landespostanstalt.

Nr. 1

Nr. 2

"adliger" Stempel (Typen)
verwendet 1790
Bewertung 1500 €

Rayonstempel
Typ Winkler 3a
Bewertung 1000 €

Nr. 3

Nr. 4

Einzeiler
verwendet 1813
Bewertung 300 €

Zweizeiler
verwendet 1832
Bewertung 75 €

Nr. 5

 

 

Zweizeiler (Typen)
verwendet 1840
Bewertung
schwarz 50 €
blau 20 €
rot 30 €

 

 
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